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Krieg dem Krieg! 20. März 2004

Bilder von der Demo in Neukölln

//Fotos von: Pol Pott

Erklärung zum 20. März

20.3.03 > 20.3.04

Ein Jahr danach –
der Kampf geht weiter!

//WORLD REVOLUTION //Internationales Koordinationskomitee

Am 15. Februar 2003 konnten wir die Entstehung einer Massenbewegung gegen den imperialistischen Krieg gegen den Irak sehen. Zwischen 20 und 30 Millionen Menschen gingen weltweit in mehr als 600 Städten auf die Straße. Es war ein großes historisches Ereignis – der größte, international koordinierte Protest, den es jemals gab.

Am 20. März, als die Bomben auf Bagdad zu fallen begannen, gingen wieder Hunderttausende auf die Straße. Aber ein Jahr später ist der Irak noch immer von imperialistischen Truppen besetzt. Deswegen sterben täglich Irakerinnen und Irake.

Das liegt daran, dass es der Bewegung nicht gelungen ist, den Krieg zu stoppen. Als Bush und Blair ihren Armeen die Befehle für das Abschlachten des irakischen Volkes erteilten, wagten die reformistischen Führungen der Anti-Kriegsbewegung nicht, zu Streiks und direkten Aktionen aufzurufen, durch die der Krieg hätte gestoppt werden können.

Aber der Widerstand lebt weiter. Im Irak hat die Bewegung gegen die Besatzung die Form einer breiten Volksbewegung angenommen, die Angehörige der Schiiten und der Sunniten vereint. Selbst von kurdischen Widerstandaktionen gegen die Besatzer hat man zuletzt gehört. Jeden Tag finden mehr als 40 Aktionen des Widerstandes gegen die US-amerikanischen und britischen Truppen statt.

Die Verantwortung der Anti-Kriegsbewegung und der anti-kapitalistischen Bewegung besteht darin, den Widerstand zu unterstützen. Denn es ist ein Widerstand gegen kolonialen Imperialismus und Diktatur und ein Sieg des Widerstandes wäre ein Sieg für alle unterdrückten und kämpfenden Völker auf der ganzen Welt.

Für den Sieg des Widerstandes – für die Niederlage der imperialistischen Besatzer!

Internationaler Widerstand gegen die Besatzung – Mobilisierung für Streiks gegen die Besatzung in den Schulen, Universitäten und Betrieben!

Der „Krieg gegen den Terror“™, in dessen Namen die Besatzung gerechtfertigt wird, findet zur gleichen Zeit statt wie der Krieg gegen die sozialen Errungenschaften und demokratischen Rechte, die die ArbeiterInnen im Westen durch harte Kämpfe gewonnen haben. Während die imperialistischen Regierungen in den USA und der EU Truppen zur Aufrechterhaltung der Besatzung entsenden, lassen sie die arbeitenden Menschen und die Armen dafür bezahlen, indem sie die öffentlichen Dienstleistungen privatisieren und den Reichen Steuerkürzungen ermöglichen.

Der Europäische Gewerkschaftsbund und die Sozialforumsbewegung rufen für den 2. und 3. April zu Protesten gegen die Privatisierungen und die Sozialkürzungen auf. Unterstützt diesen Aktionstag und organisiert Proteste gegen das kapitalistische Projekt der Bosse!

Für ein Zusammenführen der Anti-Kriegsbewegung und der Arbeiterkämpfe!

Alle heraus am 2. und 3. April!

diese Erkl´┐Żrung auf Englisch

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