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KULTURREVOLUTION

Rage Against the Machine

Wie sagte schon Mary Morello, Mutter des Gitarristen von Rage Against the Machine, 1994 auf einem seiner Konzerte: „... the best band in the fucking universe!” Gut, diese subjektive Äußerung muss man nicht unbedingt teilen, aber eins steht fest: Rage Against the Machine (RATM) lieferten in den 90ern die Musik zur Revolution, nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt.

Lieder wie „Killing in the Name” und „Guerilla Radio” machten sie populär und vermittelten im Crossover-Stil politische Messages wie Antikapitalismus oder Solidarität mit ZapatistInnenen – weit über die Grenzen der Linken hinaus, auch auf Mainstream-Medien wie MTV oder sogar das Skateboard-Computerspiel „Tony Hawk‘s Pro Skater 2“.

Doch im Jahre 2000 trennte sich Sänger Zack de la Rocha von seinen Genossen Tim Commerford (Bass), Tom Morello (Gitarre) und Brad Wilk (Schlagzeug) wegen „künstlerischer Differenzen“. Doch selbst das konnte sie nicht ruhig stellen. Tom, Chris und Brad gründeten mit dem Ex-Soundgarden Sänger Chris Cornell die Band „Audioslave“, welche (zumindest in den USA) auch sehr bekannt wurde. Audioslave war, ganz im sinne ihrer Vorgänger-Band, auch politisch aktiv. So waren sie die erste US-amerikanische Band, die ein Konzert auf Kuba gaben.

Auch Zack blieb nicht untätig. Das versprochene Soloalbum blieb aus. Aber als die USA 2003 in den Irak einmarschierten veröffentlichte er auf seiner Website den Protestsong „March of Death“ und später noch „We Want it All“.

Doch Audioslave hat sich dieses Jahr aufgelöst und bei Zack scheint jetzt auch nicht mehr allzuviel los zu sein. Das wäre doch der perfekte Zeitpunkt, um sich nocheinmal zu vereinen, oder? Richtig!

Kaum zu glauben aber wahr: Rage Against the Machine wettern wieder gegen das System, und zwar am 29. April auf dem „Coachella Festival“ in Kalifornien. Desweiteren werden sie zusammen mit dem Wu Tang Clan drei weitere Konzerte in den USA spielen.

Ob die Jungs von RATM uns noch mit weiteren Konzerten erfreuen werden oder sogar ein neues Album aufnehmen werden bleibt abzuwarten. Aber in den Zeiten von George Bush und seinem „Krieg gegen den Terrorismus“ hat uns ihre Stimme bitter gefehlt.

//von Biber aus Köpenick //REVOLUTION Nr. 24

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